Die Geldfalle/Werden Gold und Silber wieder Geld?
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Achtung - Sie verlassen jetzt den sozialistischen Geldsektor und begeben sich auf den Weg zu Ihrer persönlichen finanziellen Freiheit!
Wenn heute jemand behauptet, dass Gold wieder zunehmend eine monetäre Bedeutung erhalten wird, so stößt das in der Regel auf ungläubiges Staunen. Gold ist für die meisten Menschen ein „barbarisches Relikt“, dem allenfalls für Zahnfüllungen oder Schmuck noch eine gewisse Bedeutung zukommt, aber als Währungsreserve oder gar als Geld hat es definitiv ausgedient. Geld wird doch immer „immaterieller“ und löst sich demnächst vollends in digitale Information auf, so wird uns gesagt. Das aus früherenen Zeiten noch bei den Zentralbanken verbliebene Gold stellt allenfalls noch eine Art Entsorgungsproblem für die Zentralbanken dar, weil sie es nicht einfach auf dem Markt verkaufen können, der Goldpreis würde dann ins Bodenlose fallen. Bevor wir uns mit diesen Argumenten auseinandersetzen und auf die wirklich spannenden Hintergründe des aktuellen Goldmarktes eingehen, will ich Ihnen aber noch einen Beitrag vorlegen, den der oberste Währungshüter dieser Welt, nämlich der Chef der amerikanischen Zentralbank Alan Greenspan, geschrieben hat. Dieser Beitrag ist deshalb recht wichtig, weil er zeigt, wie selbst ein Mann wie Alan Greenspan Gefangener des Systems ist. Obwohl Greenspan sich ganz klar gegen fiat money und für den Goldstandard ausspricht, kann er jetzt nicht anders handeln als immer mehr Falschgeld zu erzeugen. Nun muss man allerdings dazu sagen, dass er diesen Aufsatz noch vor seiner Zeit als Chef der Zentralbank geschrieben hat, aber immerhin bereits als erfahrener Banker im Alter von etwa 45 Jahren. Später, als er bereits Notenbankchef war, wurde er einmal gefragt, ob er noch zu diesem Aufsatz und den darin vorgetragenen Thesen stehe. Seine Antwort lautete, dass er unbedingt noch dazu stehe, er habe ihn vor kurzem wieder einmal gelesen und stimme noch mit allem, was da steht, überein, aber er könne sich mit seiner Ansicht bei seinen Kollegen eben nicht durchsetzen. Der Aufsatz ist 1966 in der Zeitschrift „Objectivist“ erschienen und in dem kleinen Signet-Taschenbuch von Ayn Rand mit dem Titel „Capitalism - The Unknown Ideal“ wieder abgedruckt. Dieses Taschenbuch ist über den Internetbuchhandel nach wie vor erhältlich. Klarer als in diesem Aufsatz kann man den Zusammenhang kaum beschreiben.
In diesem Aufsatz aus der Feder des obersten Währungshüters der Welt erfahren Sie, dass Gold entmonetisiert werden musste, damit Falschgeld siegen konnte. Gold verhindert die Enteignung der Bürger mittels Falschgeld schreibt Greenspan und deshalb ist Gold der natürliche Feind der Falschgeldfreunde. Wir haben gesehen, wie in einem langen und mühsamen Prozess es gelungen ist, in den Köpfen der Menschen den Eindruck zu erzeugen, dass Gold kein Geld mehr sei. Heute geht es darum, mit allen Mitteln zu verhindern, dass im Bewusstsein der Menschen Gold und Silber wieder zu Geld werden. Wir werden später in einem Zitat von Greenspan hören, dass es das erklärte Ziel der Zentralbanken ist, mit allen Mitteln zu verhindern, dass der Goldpreis steigt und damit eine Rückkehr des Goldes als Geld eingeleitet wird. Die Zentralbanken sind bereit, zu diesem Zweck zunehmend Gold zu verleihen, sagt Greenspan. Natürlich ist das eigentlich eine verbotene Marktmanipulation, wenn man einen Preis gezielt nach unten manipuliert, aber die Zentralbanken setzen sich über die Regeln hinweg. Wie wir später noch im Falle der Gebrüder Hunt sehen werden, ist man sogar bereit, die Regeln rückwirkend zum eigenen Vorteil zu ändern. Eine Gruppe in Amerika versucht jetzt, gerichtlich gegen diese Marktmanipulationen von Banken und Zentralbanken vorzugehen. Im Anhang finden Sie die Internetadresse dieser GATA genannten Gruppe. GATA steht für Gold-Anti-Trust-Association.
