Die Geldfalle/Wert, Preis und Bewertung von Gold, Aktien und anderen Dingen

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Mal noch ein paar Happen Theorie, die Sie für den Kampf stärken.

Hier ist vielleicht die geeignete Stelle, um sich in einem knappen Exkurs einmal über den grundsätzlichen Zusammenhang zwischen Wert, Preis und Bewertung Klarheit zu verschaffen. Gegen einen Goldstandard wird nämlich immer wieder das Argument vorgetragen, der Goldpreis würde doch stark schwanken, je nach Angebot und Nachfrage und deshalb könne man ein Währungssystem nicht auf einen schwankenden Goldpreis aufbauen. Hierbei handelt es sich um ein recht weit verbreitetes Mißverständnis darüber, wie der Goldstandard funktioniert.


  • A. Wert

Beim Goldstandard wird Gold in Gramm als Wertmaßstab verwendet, also ein bestimmtes Gewicht. Dieser im Grunde simple Zusammenhang bereitet immer wieder große Verständnisschwierigkeiten, weil nicht verstanden wird, wieso ein Gewicht als Wertmaßstab dienen kann. Die meisten Menschen glauben als Wertmaßstab könne doch nur ein bestimmter Wert dienen, so wie dem Längenmaßstab eine bestimmte Standardlänge zugrunde liegt. Aber das geht beim Wert leider nicht, weil es so etwas wie einen objektiven, für alle verbindlichen Wert, nicht gibt. Früher hat man einmal geglaubt, die Arbeit, die für einen bestimmten Gegenstand erforderlich ist, bestimme seinen Wert, aber das stimmt mit der Realität nicht überein. Heute weiß man, dass Wert eine ausschließlich subjektive Kategorie ist. Es gibt nicht so etwas wie einen objektiven Wert. Nur Menschen können einer Sache einen Wert beimessen. Ohne Menschen gibt es keine Werte. Das Argument, auf einer einsamen Insel sei Gold wertlos und daran könne man schon erkennen, dass Gold keinen inneren Wert habe, dieses Argument ist natürlich Unsinn. Ein Auto hat dort auch nicht viel Wert. Auf der einsamen Insel hat mein Goldstück in der Tat nicht viel Wert, aber in New York, Ägypten oder Indien kann ich damit gut überleben und ein Eingeborener wird mich wahrscheinlich eher für ein Goldstück von der Insel bringen als für einen 1000 DM Schein.

Der Wert hängt also von jedem einzelnen Menschen und seinen besonderen Umständen ab. Daraus folgt, dass ein und derselbe Gegenstand oder auch dieselbe Aktie oder dasselbe Goldstück für jeden Menschen einen anderen Wert hat, denn in den subjektiven Wert fließen alle persönlichen Eigenschaften des jeweiligen Bewerters ein. Optimismus und Pessimismus, Angst und Hoffnung, Erziehung, geschichtliche Erfahrung, Vermögen, Religion, Ehrgeiz und was nicht alles. Wenn ich gerne Coca-Cola trinke, werde ich diese Aktie subjektiv anders bewerten und vielleicht eher kaufen als wenn ich das Zeug verabscheue. Panik und Euphorie kommen durch diese subjektive Bewertung in die Märkte. Um aber den Wert verschiedener Gegenstände miteinander vergleichen zu können, etwa um sie dann in einem bestimmten Verhältnis tauschen zu können, brauche ich irgendeinen Wertmaßstab, damit ich sagen kann, das ist mehr wert und das ist mir weniger wert. Dieses Problem hat man seit alters her auf eine sehr simple pragmatische Weise gelöst, indem man einfach irgendeinen Gegenstand, z. B. eine Kuh oder ein Pfund Salz oder eine Muschel zum Maßstab erklärt hat und alle anderen Werte in dieser Einheit ausgedrückt hat. Das war dann der Preis, der damit etwa 1/2 Kuh oder 1/4 Kuh betrug. Wichtig dabei ist, dass man versteht, dass damit über den subjektiven Wert der Kuh gar nichts ausgesagt wird. Es bleibt nach wie vor jedem selbst überlassen, für wie wertvoll er eine Kuh hält. Es wird nur vereinbart, wir beziehen alles auf eine Kuh.

Dieses geradezu geniale Prinzip liegt auch dem Goldstandard zugrunde. Es wird einfach alles auf 1 Gramm Gold bezogen und es bleibt weiterhin jedem Einzelnen überlassen, für wie wertvoll er 1 Gramm Gold hält, welchen „inneren Wert“ er Gold beimisst. Damit ist das unlösbare Problem, einen für alle Menschen gleichen Wert als Maßstab zu finden, auf genial einfache Weise gelöst, oder vielleicht sollte man besser sagen umgangen.

Nun wird aber auch im Goldstandard mit Papier bezahlt, weil das praktischer ist. Aber jeder Geldschein steht gleichsam nur stellvertretend für eine bestimmte Menge Gold. Ich übertrage mit dem Schein also Gold und muss deshalb einmal festlegen, wieviel Gold jeder Schein übertragen soll. So kann ich festlegen, 1 DM überträgt 1 Gramm Gold oder auch 100 DM übertragen 1 Gramm Gold, das ist zunächst völlig beliebig. Aber genau hier liegt die Wurzel des großen Mißverständnisses. Wir sind so daran gewöhnt, den Preis einer Sache in Papiergeld auszudrücken, dass diese Beziehung in unserem Kopf sofort umschlägt in die Aussage: „Der Preis für 1 Gramm Gold ist 1 DM“. Aber das ist genauso unsinnig, als wenn man sagt, der Preis für eine Tüte Milch ist 1 Liter Milch. Gold hat im Goldstandard keinen Preis sondern ist der Maßstab und deshalb kann der „Goldpreis“ auch nicht schwanken. Richtig müsste es also heißen, der Preis für eine DM ist 1 Gramm Gold und damit ist der Maßstab unverrückbar definiert. Ein Maßstab muss einmal festgelegt werden und darf sich dann nicht mehr ändern. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, das Metermaß aus Gummiband zu machen und seine Länge von Angebot und Nachfrage abhängig zu machen. Und genauso ist es mit dem Goldpreis im Goldstandard. Alle Preise dürfen und sollen sich verändern, nur der „Goldpreis“ nicht, der wird einmal unveränderlich festgeschrieben und ist dann der Maßstab, an dem alle anderen Werte gemessen werden. Im Grunde handelt es sich wie gesagt beim Goldpreis gar nicht um einen Preis, sondern um eine einmalig willkürlich festgelegte Definition, 1 Gramm Gold entspricht 1 DM, 10 DM oder 100 DM, das ist wie gesagt völlig beliebig. Damit werden alle in DM ausgedrückten Werte letztlich auf 1 Gramm Gold bezogen und so das Wertproblem auf genial simple Weise gelöst. Es besteht dann auch kein Problem mehr, Dollar, Pfund oder Franc umzurechnen, weil sich alle auf 1 Gramm Gold beziehen. Die Wechselkurse sind fest, es sind nur unterschiedliche Währungsdefinitionen für 1 Gramm Gold. Auf der ganzen Welt wird alles auf 1 Gramm Gold bezogen. Genauso hat das auch immer funktioniert.

Unser heutiges System der flexiblen Wechselkurse ist ein ziemlich unsinniges System, darüber sind sich wohl die meisten Sachverständigen mittlerweile einig. Für einen langfristigen Wertvergleich gibt es heute eigentlich gar keinen Maßstab mehr. Statt den Maßstab gleich stabil zu machen, versucht man, mit teuren Hedge-Geschäften den schwankenden Maßstab wenigstens für kurze Zeit stabil zu halten. Halten wir aber nochmals fest, im Goldstandard schwankt der Goldpreis nicht mit Angebot und Nachfrage nach Gold sondern er ist unveränderlich festgeschrieben, wie z.B. lange Zeit in Amerika bei 35 Dollar pro Unze bzw. vor 1933 lange Zeit bei 20 Dollar pro Unze. Gold ist der unveränderliche Wertmaßstab. Richtig müsste es also heissen, der Preis für einen Dollar lag vor 1933 bei 1/20 Unze Gold und ab 1933 bei 1/35 Unze. Heute liegt der Preis für einen Dollar bei etwa 1/300 Unze Gold, also ca. 0,003 oz Gold pro Dollar. Nicht der Goldpreis schwankt sondern der Preis des Dollar.


  • B. Preis

Der Preis irgendeines Gegenstandes ist dann die Menge an Gold, die ich dafür hergeben muss. Alle Güter werden mit dem Maßstab verglichen und es wird gesagt, wieviel von dem Maßstab dafür bezahlt werden muss, das ist der Preis. Wenn Papier stellvertretend für Gold steht, heisst es eben, ich muss soundsoviel Mark dafür hergeben. Diese Preisfindung z. B. auf einem Markt oder an einer Börse setzt nun geradezu voraus, dass es unzählige, subjektive Werte gibt. Der eine will die Aktie für 80 Mark los werden, weil der Friseur gesagt hat, es kommt ein Crash, der andere will dieselbe Aktie kaufen, weil sie schon einmal bei 160 gestanden hat und ein Dritter will kaufen, weil irgendeine Linie durchbrochen wurde. Aus dieser Fülle von subjektiven Bewertungen und Preisgeboten sucht der Makler den Preis aus, bei den sich die Meisten treffen und das ist der mehr oder weniger zufällige Tagespreis, der Kurs der Aktie. Dieser Kurs würde, je nach Stimmungslage ziemlich wild schwanken, wenn es nicht noch so etwas wie eine Bewertung gäbe, nämlich eine Art Verknüpfungsprozess mit allen anderen Werten, mit dem eine Verbindung zu allen anderen Finanzwerten hergestellt wird.


  • C. Bewertung

Bei der Bewertung geht es darum einen bestimmten Gegenstand oder eine Aktie mit Alternativen zu vergleichen. Um verschiedene Dinge oder Aktien miteinander vergleichen zu können, brauche ich, wie wir gesehen haben, einen Maßstab, um dann sagen zu können, dies ist mehr Wert und dies weniger. Bei Aktien oder Finanzwerten ist dieser Vergleichsmaßstab der zukünftige Zahlungsstrom inklusive Rückzahlung oder Verkaufserlös, der aus dieser Anlage fließt. Diese Zahlungsströme aus verschiedenen Anlagen, wie Aktien, Anleihen, Immobilien etc. müssen natürlich erst einmal vergleichbar gemacht werden unter allen möglichen Gesichtspunkten, wie Risiko, Anlagedauer, Chancen und Entwicklungen etc. Da sich das alles auch noch auf eine ungewisse Zukunft bezieht, handelt es sich um einen ziemlich mühsamen Prozess.

Die meisten Menschen versuchen, sich z. B. beim Aktienkauf um diesen Prozess zu drücken mit Tips, Charts und Wellentheorien etc. Das heisst, sie schauen was die Anderen machen, um es möglichst schnell nachzumachen oder auch das genaue Gegenteil zu machen. Dadurch können sich Aktienpreise ziemlich weit von dem Preis entfernen, der Ihnen im Bezug auf mögliche Alternativen eigentlich zukommt. So können sich Buchwert, Kurs-Gewinn-Verhältnis oder Dividendenrendite bestimmter Aktien sehr weit von den Werten entfernen, die ihnen eigentlich zukommen im Vergleich mit anderen Alternativen, so wie wir das jetzt zum Beispiel bei Internetaktien erleben.

Andererseits kann man daraus nicht etwa schließen, dass Gold gar keinen Wert habe, weil kein Zahlungsstrom damit verbunden ist. Ein Haus, das nicht vermietet wird, erzeugt auch keinen Zahlungsstrom. Wenn ich Gold verleihe, fügt es sich auch in das Beziehungsgeflecht aller anderen Alternativen ein. Die Tatsache, dass Goldleihe mit 1 bis 2 % p.a. extrem günstig ist, reflektiert die Tatsache, dass Gold ein extrem sicheres und wertbeständiges Anlageobjekt ist. Die vorangehenden Überlegungen zeigen aber auch, dass man den Zins nicht abschaffen oder verbieten kann, wie das manche Gruppen fordern, weil damit das sehr sensible Steuerungssystem für Kapitalanlagen zerstört würde, das eigentliche Herz des Kapitalismus.


  • D. Exkurs - Souk al Manakh - oder wie jeder Millionär werden kann.

Es ist vielleicht ganz nützlich, hier einmal ein paar Überlegungen zu der internationalen Aktienblase anzustellen, die wir gerade erleben. Diese hat nichts mit Kapitalismus oder Bewertung in dem oben beschriebenen Sinn zu tun, sondern ist Ausdruck der Tatsache, dass es eben einen objektiven Wert nicht gibt und subjektiv ein Jeder bewerten kann wie er gerade will. Wenn es gelingt, eine kollektive Hysterie zu entfachen, wie bei Beatle-Konzerten, können sich bestimmte Werte völlig aus dem Beziehungsgeflecht lösen und nahezu beliebige Preise erzielen. Man kann eben einen Van Gogh mit 1 Mark, mit 100 Mark oder auch mit 1 Million oder 100 Millionen bewerten. Solche Bewertungsblasen hat es immer wieder in der Geschichte gegeben. Voraussetzung war in der Regel, dass reichlich Geld vorhanden war, das Anlage suchte. Die Tulpenzwiebelmania, der Missisippi-Schwindel, die Ostindische Compagnie oder die Wall-Street von 1929 sind bekannte Beispiele dafür.

Weniger bekannt ist die bisher größte Blase aller Zeiten, der Souk al Manakh. Auf dem Höhepunkt der Ölkrise, Anfang der 80er Jahre, hatte sich in Kuweit in einer größeren Garage eine Börse gebildet, die den Namen Souk al Manakh bekam - Kamelmarkt. Rund um den persischen Golf gab es damals sehr viel Geld. Nur Scheichs konnten die Genehmigung zur Gründung von Gesellschaften erteilen und nur solche Gesellschaften durften öffentlich gehandelt werden. Die königliche Familie von Kuweit erteilte nicht viel Genehmigungen, so dass dem vielen Geld nur wenige Aktien gegenüberstanden, eine heisse Mischung. Deshalb nahm man noch Gesellschaften von anderen Scheichtümern dazu, in denen ärmere Scheichs, die kein Öl hatten, gegen Entgelt Genehmigungen zur Gründung von Aktiengesellschaften erteilt hatten. Unter all diesen Aktiengesellschaften gab es zwar einige Banken oder Firmen, die Baumaterial importierten oder in denen Schafe geschlachtet wurden, die also in der Tat eine auf Gewinn gerichtete Tätigkeit betrieben. Ein großer Teil waren aber reine Fantasiegebilde, praktisch Briefkastenfirmen, aber das war egal. Es interessierte niemand wirklich, was die Firma machte, ob sie über Aktiva verfügte oder ob sie Gewinne machte, ähnlich wie heute bei den meisten Internetfirmen. Hauptsache, man konnte die Aktie kaufen und die Aktie stieg im Kurs.

Hinzu kam ein recht interessantes Finanzierungssystem. Die Aktienkäufe wurden mit vordatierten Schecks bezahlt, also die Aktien, die ich im Januar kaufe, werden mit einem Scheck bezahlt, der erst im Dezember eingelöst werden darf. Diese Schecks wiederum stellten reiche, glaubwürdige Araber gegen Entgelt zur Verfügung, die dafür bis zu 100 % p. a. Zinsen verlangten. Damit waren alle Zutaten beisammen für eine explosive Aktienblase oder eben eines dieser Bewertungswunder, wie wir es jetzt gerade wieder erleben.

Die Marktkapitalisierung des Souk al Manakh erreichte nach kurzer Zeit den dritten Platz in der Welt, gleich nach New York und Tokio. Es wurde ein kleiner Zollbeamter bekannt, der für 14 Milliarden Dollar vordatierte Schecks unterschrieben hatte und für 14 Milliarden Aktien besaß. Haben Sie etwas davon gehört, dass diese Blase platzte? Nein? Nun, sie platzte auch nicht. Die Börse wurde einfach geschlossen. Irgendwann gab es keine Bieter, keine Käufer mehr und die Aktien konnten überhaupt nicht mehr verkauft werden, wie damals bei den Tulpenzwiebeln. Ein gewisser Vorteil lag darin, dass die meisten Firmen keine Verluste gemacht hatten. Sie machten einfach gar nichts, anders als diesmal bei den Internetaktien.

In Amerika hat man die Geschäftsberichte von 130 Internetaktien untersucht, die für das 3. Quartal 1999 berichtet haben. Davon haben acht einen kleinen Gewinn ausgewiesen, darunter AOL und Yahoo. In diesen Gewinnen stecken allerdings beträchtliche Werbe- und Aufbaukosten, die nicht abgeschrieben wurden und die Löhne sind extrem niedrig kalkuliert, weil ein großer Teil der Löhne mit Zukunftsversprechen, sog. stock options bezahlt werden. Die meisten Gewinne der anderen wurden übrigens durch die Zinsen auf die Aktienkurserlöse erzielt und nicht mit dem eigentlichen Geschäft. Bei den Aktien, die Verluste ausweisen, wachsen meist die Verluste deutlich schneller als die Umsätze. Amazon.com ist so ein Beispiel, wo die Verluste etwa 4 mal so schnell wachsen wie die Umsätze. Man hat gerade 1,5 Milliarden Dollar aus Aktienverkäufen erlöst und davon werden etwa 300 Millionen pro Quartal verbraten. Burn rate nennt man das in Amerika, schön plastisch. Andere Beispiele sind etwa Street.com, bei denen der Umsatz von 1,1 Millionen auf 3,9 Millionen stieg und der Verlust von 3,2 auf 7,2 Millionen. Oder I Village mit einem Umsatzanstieg im Quartal von 4 auf 10,7 Millionen, während der Verlust von 12 auf 28,4 Millionen stieg. Oder The Globe.com, eine der erfolgreichsten Neuemissionen, mit der bisher höchsten Kurssteigerung bei der Markteinführung, deren Umsatz von 1,6 auf 4,7 Millionen gestiegen ist und der Quartalsverlust von 4 auf 14 Millionen. Kurs-Gewinn-Verhältnisse spielen hier keine Rolle mehr. Vielmehr werden diese Aktien umso höher bewertet, je höher der Verlust, die sog. Burnrate ist, weil man sagt, darin sei die Zukunft enthalten.

Dieses Phänomen ist diesmal nicht auf einen einzelnen Markt beschränkt, sondern eine weltweite Hysterie scheint jetzt ausgebrochen zu sein, in der Zukunftshoffnungen einfach immer höher bewertet werden, völlig unabhängig von den Realitäten. An der Nasdaq stieg kürzlich ein Wert, nämlich China Prosperity, an einem Tag um 1000 %, von 1 Dollar auf 10 Dollar, als das Gerücht aufkam, dass China in die Welthandelsorganisation aufgenommen würde. China Prosperity produziert Klopapier in Hongkong. Anschließend ist die Aktie dann auf 81 gestiegen und die Zahl der täglich gehandelten Aktien von 300 auf 2,9 Millionen Stück. Ähnlich wie am Souk al Manakh spielt es gar keine Rolle mehr, was die Firma macht, bis dann irgendwann der Handel eingestellt wird, weil keine Käufer mehr da sind. Soviel zu Wert, Preis und Bewertung.

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